Heldburg - Geschichte erleben

… von Spießgesellen, die Geschichte lebendig werden lassen

„Sie interessieren sich für mein schönes Städtchen Heldburg? 
Ich werde es Ihnen zeigen, aber seien Sie auf der Hut, denn hier treffen Sie auf Burghelden, Ballonfahrer und kuriose Spießgesellen wie mich!
 
Ich bin der Heldburger Spießer, ein tapferer und ehrenwerter Mann. Ich habe diese Stadt einst aufopferungsvoll mit meinem Spieß gegen Angreifer verteidigt. Mich zeichnet ein gutmütiger und humorvoller Charakter aus, ich habe Durchblick und passe in die Welt. Wenn ich etwas Unrechtes sehe, schaue ich nicht weg, sondern spieße es auf! 
Aber genug von mir, ich möchte Ihnen zeigen, warum ich so stolz auf meine Stadt bin. Kommen  Sie mit, denn hier sind Sie richtig!“

Sicht auf die Veste HeldburgIn einer landschaftlich anziehenden Talmulde des fränkischen Hügellandes liegt die idyllische Kleinstadt Heldburg – das Zentrum des Heldburger Unterlandes –, die sich mit den Orten Bad Colberg, Gellershausen, Holzhausen, Lindenau und Völkershausen im Jahre 1993 zur Einheitsgemeinde Bad Colberg-Heldburg zusammengeschlossen hat.

Bad Colberg-Heldburg liegt 288 m über dem Meeresspiegel am Fuße der Veste Heldburg im breiten Tal der Kreck und grenzt unmittelbar an den bayerischen Landkreis Coburg.

Die urkundliche Ersterwähnung von Heldburg im Jahre 837 lässt sich auf eine Schenkungsurkunde zurückführen, in welcher der Testamentsvollstrecker des Grafen Asis dem Kloster Fulda und seinem Abt etliche von dem Grafen zu Lebzeiten besessene Güter, darunter solche in Helidberga, übertrug.

1353 fiel Heldburg an den mit einer hennebergischen Erbtochter verheirateten Burggrafen von Nürnberg, 1374 an dessen Schwiegersohn, den Landgrafen Balthasar von Thüringen aus der Familie der Wettiner. Die Angehörigen dieses Hauses sollten bis 1918 die Landesherren bleiben. In die Regierungszeit von Landgraf Balthasar fielen wesentliche Schritte auf Heldburgs Weg zu Stadt. Heute gehen wir davon aus, dass Heldburg 1394 das Stadtrecht erhielt. 

„Wir sind Thüringer und waren schon Sachsen, doch unsere Zungen sind fränkisch gewachsen.“

Historisch geprägte Altstadtidylle

Schlichte Bürgerbauten und schmucke Fachwerkhäuser sowie geräumige, einst bäuerliche Hofanlagen bilden den architektonischen Rahmen der Kleinstadtidylle mit alten Markt- und Handelsplätzen, verträumten Gassen, murmelnden Brunnen und einer schattigen Lindenallee.

Rathaus HeldburgUnteres Tor HeldburgFachwerkhaus Häfenmarkt 168Alter Bahnhof

Hinter Stadtmauern zeigt sich gut erhaltenes Fachwerk

Hinter der mächtigen Barriere der alten Stadtmauer, mit deren Bau man 1402 begonnen hatte und welche ursprünglich zwei große Tore und 14 Türme aufwies, beeindrucken schöne, geschlossene Fachwerkensembles. Beim Spaziergang entlang der alten Stadtmauer, die noch fünf erhaltene Türme und das Untere Stadttor aufweist, finden Sie ursprüngliche schöne Bauerngärten, beschauliche Winkel und lauschige Plätze, die zum Verweilen einladen. Die spätgotische Stadtkirche, deren Errichtung 1502 begann und 1537 endete, das stattliche Pfarrhaus und das Rathaus bilden den erhabenen Mittelpunkt des denkmalgeschützten Stadtkerns.

Haus Nummer 1Ehemaliges Postamt HeldburgStadtkirche HeldburgPfarrhaus

 

Einöd - Wo Reiter ihren Pferden auch mal freien Lauf lassen

Zur Stadt Heldburg gehört auch das ehemalige Rittergut Einöd, das heute besonders für seine Shadow Creek Ranch bekannt ist, wo Sie Westernturniere in verschiedenen Disziplinen bestaunen und anschließend zünftig im Saloon oder Biergarten einkehren können. Auch abenteuerliche Kinderreitferien können hier verlebt werden.

Ansicht Countryscheune EinödPferdekoppel Einöd

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